CyberKnife

Mittels CyberKnife lassen sich Tumoren behandeln, die schwer zu erreichen sind – und zwar ohne Operation. Es ist eines der neuesten und fortschrittlichsten Verfahren auf dem Gebiet der Strahlentherapie.

CyberKnife ist äußerst genau und kann als Alternative zu althergebrachten Behandlungsmethoden wie der Prostatektomie eingesetzt werden. Selbst fortgeschrittene Prostatakarzinome, die bereits gestreut haben, sich also bereits im Körper ausgebreitet haben, können möglicherweise behandelt werden. Der Vorteil besteht darin, dass sich, verglichen mit gewöhnlichen Strahlentherapien, die Nebenwirkungen reduzieren lassen. Denn die Behandlung nutzt hochfokussierte Strahlenbündel, die es ermöglichen, die umgebenden Organe zu schonen. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Strahlentherapien oder einer Operation ist die ambulante Behandlung unter lokaler Betäubung.

Im Gegensatz zu fokalen Therapien wie IRE benötigt CyberKnife möglicherweise mehr als eine Behandlung. Obwohl die Nebenwirkungen verglichen mit anderen Strahlentherapien weniger stark sind, können sie – hauptsächlich aufgrund von verspäteten Strahlenfolgen – nicht ausgeschlossen werden. Bei NanoKnife kommen solche Nebenwirkunen nicht vor.

Progressionsfreie Überlebensrate nach 5 Jahren

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Die Zahlen vergleichen biochemisch progressionsfreies Überleben nach 5 Jahren bei Prostatakrebspatienten mit einer auf das Organ beschränkten Erkrankung mit niedrigem Risiko.

Quelle für Zahlen zu CyberKnife: Freeman, Debra E., and Christopher R. King. "Stereotactic body radiotherapy for low-risk prostate cancer: five-year outcomes." Radiation Oncology 6.1 (2011): 3.