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Brachytherapie

Bei der Brachytherapie, die auch als interne Strahlentherapie bezeichnet wird, werden Strahlungsquellen zeitweise oder permanent in den Tumor eingebracht, um den Krebs von innen zu zerstören. Bei der vorübergehenden Variante wird während der Behandlung radioaktives Material in einem Kathether eingebracht und dann wieder entfernt. Temporäre Brachytherapie kann mit einer hohen Strahlendosis (HDR – high-dose rate) oder niedrigen Strahlendosis (LDR – low-dose rate) durchgeführt werden.

Bei einer permanenten Brachytherapie, auch bekannt als Seed-Implantation, werden radioaktive Seeds, kleine Kügelchen, in den Tumor selbst oder in seine Nähe eingebracht und verbleiben dort. Das Strahlungsniveau lässt mit der Zeit immer mehr nach, bis es nach einigen Monaten bei null angekommen ist. Durch die Brachytherapie ist eine höhere Strahlendosis in einem kleineren Bereich möglich. Im Gegensatz zu fokalen Behandlungen wie IRE ist eine Brachytherapie nicht in einer Sitzung abgeschlossen. In der Regel werden mehrere Termine benötigt. Im Fall der permanenten Brachytherapie dauert die Behandlung mehrere Monate.

Potenzerhaltungsrate

Brachytherapie:

IRE:

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Die Zahlen für Brachytherapie beziehen sich auf HDR-Brachytherapie als Monotherapie bei der Behandlung von lokal begrenztem Prostatakrebs. Verglichen haben wir sie mit den Potenzerhaltungsergebnissen bei allen mit IRE behandelten Patienten, darunter auch solche mit hochgradigem, nicht lokal begrenztem Prostatakrebs.

Quelle für die Zahlen zur Brachytherapie: Tselis, N., et al. "High Dose Rate Brachytherapy as Monotherapy for Localized Prostate Cancer: Review of the Current Status." Clinical Oncology (2017).