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Aus Prostata-Center wird Vitus Prostata Center

Bis vor kurzem waren wir in Deutschland als Prostata Center und in den USA als The Prostate Center San Diego bekannt. Um unsere Stellung als weltweites Kompetenzzentrum für die Behandlung von Prostatakrebs zu festigen, haben wir uns entschlossen, uns unter dem neuem Namen Vitus zu vereinigen – und weiter auf unseren gemeinsamen Erfahrungen und Erfolgen aufzubauen.

Stärkung des körpereigenen Immunsystems durch IRE

Bei jedem Patienten mit Prostatakrebs finden sich auch Krebszellen außerhalb der Prostata, zum Beispiel im Blut. Diese werden in der Regel durch das körpereigene Immunsystem zerstört. Die Fresszellen des Immunsystems (Phagozyten) erkennen die Tumorzellen anhand von tumorspezifischen Proteinen auf deren Oberfläche.

Freisetzen von Tumorproteinen während IRE aktiviert das Immunsystem

Während der IRE-Behandlung führt die Zerstörung der Tumorzellen dazu, dass massenhaft Tumorfragmente freigesetzt werden. Über das Lymphsystem gelangen diese in die prostatanahen Lymphknoten und lösen dort eine gesteigerte Reaktion des Immunsystems auf die Krebszellen im gesamten Körper aus. Das funktioniert, da die Tumorproteine durch IRE nicht verändert werden. Bei thermischen Ablationsverfahren ist das anders. Hier denaturieren die Proteine, werden also zerstört.

Bereits 1982 konnte Tanaka nachweisen, dass dieser tumorspezifische immunologische Effekt dazu führen kann, dass Mikrometastasen in den Lymphknoten und anderen Organen bekämpft werden. Eine Studie von Robert E. Neal zeigt die Relevanz dieses Effekts auch in einem Versuch mit Tumoren in Mäusen.

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0064559

Rückbildung von Metastasen in den Lymphknoten nach IRE

Wir haben hier am Vitus Prostata Center ähnliche Vorgänge beobachtet. Patienten mit Metastasen in den Lymphknoten zeigten nach der IRE-Behandlung eine signifikante Rückbildung der Veränderungen in den Lymphknoten.

Ein Beispiel: 65-jähriger Mann mit Prostatakrebs Stadium T4b N3. Im linken Bild ist ein vergrößerter Lymphknoten deutlich sichtbar, der alle Anzeichen von Malignität aufweist. Bereits neun Tage nach der IRE-Behandlung der gesamten Prostata, die als palliativ klassifiziert wurde, zeigten sich im Lymphknoten keine Anzeichen von Malignität mehr (mittleres Bild). Dieser Lymphknoten und alle weiteren Lymphknoten, die hier nicht abgebildet sind, wurden signifikant kleiner. Bis heute gibt es keine Anzeichen für ein Rezidiv oder Knochenmetastasen (rechtes Bild). Eine palliative Hormontherapie war bislang nicht nötig.

Warum haben Krebspatienten ein schwaches Immunsystem, und wie funktioniert Immunotherapie?

Krebspatienten haben nahezu immer ein geschwächtes Immunsystem. Prof. Stehling erklärt, was zur Stärkung des Immunsystems beitragen kann. Neuartige immunotherapeutische Maßnahmen eröffnen eine neue Behandlungsmethode bei Krebs. In diesem Video erklärt er, wie PD1-Inhibitoren funktionieren, mit speziellem Fokus auf Prostatakrebs.

Sie möchten mehr über die Stärkung Ihres Immunsystems mittels IRE erfahren? Kontaktieren Sie uns