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Photodynamische Therapie mit dem TOOKAD-Verfahren

Mit der Photodynamischen Therapie ist nun eine fokale Therapie in Europa zugelassen, mit dem niedrig-gradige Prostatakarzinome minimal-invasiv behandelt werden können. Die Kosten können dabei von den Krankenkassen übernommen werden.

Bei der Photodynamischen Therapie (PDT) kommen ein Medikament, genannt Photosensibilisator, und Licht einer bestimmten Wellenlänge zum Einsatz. Wenn das Medikament dem Licht ausgesetzt wird, produziert es eine hoch reaktive Form von Sauerstoff, die Zellen in der Umgebung zerstört. 

Wird dieses Verfahren in der Krebsbehandlung eingesetzt, wird der Wirkstoff in die Blutbahn injiziert und verteilt sich im ganzen Körper. In Krebszellen verbleibt er jedoch länger. 24 bis 72 Stunden nach der Injektion, wenn der Hauptteil des Wirkstoffs normale Zellen bereits wieder verlassen hat, sich aber noch in großen Mengen in den Krebszellen befindet, wird der Tumor dem Licht ausgesetzt. Der hoch reaktive Sauerstoff, der dabei entsteht, wirkt nur innerhalb des Krebsgewebes. Auf diese Art können Krebszellen sehr elegant und minimal-invasiv zerstört werden.

Das VITUS Prostata Center bietet nun für Patienten, die dem Anforderungsprofil entsprechen, die Photodynamische Therapie an. Das Verfahren ist für Patienten mit einem Prostatakarzinom mit einem niedrigen Risiko (Gleason 6), welches nur eine Seite der Prostata befallen hat, zugelassen. Wie die NanoKnife-Behandlung lässt sich die Behandlung mittels TOOKAD wiederholten und mit anderen Therapien kombinieren.

Kontaktieren Sie uns direkt, um mehr über das Verfahren zu erfahren.