Diagnostik

Prostatakrebs genauer diagnostizieren.

Mittels MRT lässt sich Prostatakrebs nichtinvasiv, schmerzfrei und präzise diagnostizieren.

Präzise Diagnostik ist die Grundlage für neue und gezielte Prostatakrebstherapien mit minimalen Nebenwirkungen.

MRT – die genauere Methode

Ein neuer Ansatz

Wenn der Verdacht auf Prostatakrebs besteht, in der Regel wegen erhöhter PSA-Werte, wird klassischerweise als nächster Schritt eine transrektale Stanzbiopsie empfohlen. Diese liefert aber nur in 30 bis 35 Prozent der Fälle die korrekte Diagnose. Das ist nicht gut genug für uns. Und auch nicht für Sie.

Hier bei Vitus nutzen wir die modernsten Methoden: MRT (Magnetresonanztomographie) sowie MRT-geplante und transperineales 3D-Mapping Biopsie. Diese Diagnoseverfahren erkennen Prostatakrebs mit einer Genauigkeit von 85 bis 100 Prozent. So können wir unnötige invasive Verfahren vermeiden.

Die klassische Methode

Bei einer standardmäßigen Prostatakrebs-Biopsie wird der Krebs nur entdeckt, wenn er sich zufällig in einem der Bereiche befindet, aus denen Proben entnommen werden. Wird kein Krebs gefunden, aber der PSA-Wert steigt wieder an, wird eine weitere Biopsie durchgeführt, und so weiter, bis der Tumor durch Zufall gefunden wird oder groß genug ist, um mittels Stanz-Biopsie entdeckt zu werden.

Bei dieser Art der transrektalen Biopsie besteht auch die Gefahr, dass die Ausdehnung des Krebses unterschätzt wird. Außerdem kann es bei solchen invasiven Verfahren auch immer zu einer Infektion kommen.

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MRT der Prostata

Unser erster Schritt ist immer eine Magnetresonanztomographie (MRT). Mittels multimodaler und 3D-MRT-Bilder kann Krebs mit einer Erfolgsrate von 85 bis 100 Prozent erkannt und genau in 3D lokalisiert werden.

Die MRT zeigt zudem, ob der Krebs sich nur in der Prostata befindet oder sich auch in das umliegende Gewebe ausgebreitet hat. Ferner bildet sie die Grundlage für eine MRT-geführte Biopsie.

3D-Biopsie

Wenn eine Biopsie nötig wird, führen wir diese während einer Kurzzeitnarkose durch und gelangen durch den Beckenboden unter sterilen Bedingungen an die gewünschte Stelle. Dieses Verfahren ist schmerzfrei, sehr genau und birgt keine Infektionsrisiken. Um sicherzustellen, dass uns nichts entgeht, nutzen wir zudem Ultraschall, um alle Stellen, die im MRT „verdächtig“ aussehen, genau zu lokalisieren. Dann entnehmen wir Proben und orientieren uns dabei an einem genauen Raster.

PSA-Werte

Erhöhte PSA-Werte (Prostataspezifisches Antigen) sind oftmals der erste Hinweis bei einem Verdacht auf Prostatakrebs, aber sie stellen keine Diagnose dar. Man kann sich also durchaus fragen: „Wie wahrscheinlich ist es, dass ich Prostatakrebs habe, wenn meine PSA-Werte erhöht sind?“

Diagnostik – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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